Wer an Engpässe in der Elektronik denkt, denkt meist an Halbleiter. Die nächste Knappheit kann aber eine Ebene tiefer entstehen: bei den Materialien, aus denen Leiterplatten gefertigt werden. Basismaterial, Prepregs, Kupferfolien und Glasgewebe galten lange als jederzeit verfügbar. Das ändert sich gerade.
Was sich am Markt verändert
Der weltweit wachsende Bedarf für KI-Server und Rechenzentren bindet immer mehr Produktionskapazität. Diese Anwendungen brauchen große Leiterplatten mit vielen Lagen und hochwertigen Materialien. Für Standardanwendungen bleibt weniger übrig. Die Folgen spürt die gesamte Branche: längere Lieferzeiten, steigende Materialpreise und weniger Planungssicherheit.
Der günstigste Stückpreis allein sichert deshalb keine Lieferfähigkeit mehr. Entscheidend ist, wie gut eine Lieferkette vorbereitet ist, wenn sich Verfügbarkeit oder Preise kurzfristig ändern.
Was das für unsere Kunden bedeutet
Als inhabergeführter Hersteller fertigen wir alle Leiterplatten selbst in Lamspringe, ohne Fremdfertigung und ohne Importe. Mit mehreren Lieferanten von Basismaterial arbeiten wir seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll zusammen. Die Versorgung mit Standardmaterial FR4 ist dadurch derzeit gesichert.
Damit das auch in angespannten Zeiten so bleibt, setzen wir auf enge Zusammenarbeit:
- Früh sprechen: Je früher wir Stückzahlen, Termine und Ihren Bedarf kennen, desto besser können wir Material einplanen.
- Gemeinsam Alternativen prüfen: Wird ein Material knapp, suchen wir mit Ihnen technisch gleichwertige Optionen, am besten schon im Design.
- Offen kommunizieren: Wir informieren Sie frühzeitig, wenn sich Lieferzeiten oder Preise verändern, damit Sie handlungsfähig bleiben.
Versorgungssicherheit ist keine Aufgabe, die Einkauf oder Lieferant allein lösen. Sie entsteht dort, wo Kunde und Leiterplattenhersteller früh und partnerschaftlich zusammenarbeiten. Genau dafür stehen wir seit über 50 Jahren.
Sprechen Sie uns frühzeitig an, wir stimmen Material und Termine mit Ihnen ab.
