Forschung

Siegel Innovativ durch Forschung 2022/2023 für HOTOPRINT Elektronik GmbH & Co. KG

HOTOPRINT war aktiv an Verbundprojekten mit Partnern aus Industrie, Forschungsinstituten und Hochschulen beteiligt. Für dieses Engagement in Forschung und Entwicklung wurden wir mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ 2022/2023 ausgezeichnet. Hier stellen wir zwei abgeschlossene Projekte vor.

Logo progressivKI – gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Abgeschlossenes Verbundprojekt

ProgressivKI – sichere Elektroniksysteme mit KI

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) förderte mit 11,2 Mio. Euro die deutsche KI-Forschung zur Entwicklung sicherer, innovativer Elektroniksysteme für zukünftige Fahrzeuggenerationen. Im Projekt progressivKI arbeiteten unter der Koordination der Robert Bosch Car Multimedia GmbH in Hildesheim und mit Projektmanagement-Unterstützung durch das edacentrum achtzehn Partner in einem Konsortium zusammen.

01Ziel

Ziel des am 1. April 2021 gestarteten, dreijährigen Projekts war die Entwicklung eines generalisierten KI-gestützten Entwurfsprozesses für Elektroniksysteme im Fahrzeug. Auf dem Weg zum autonomen und elektrisch angetriebenen Fahrzeug nimmt die Systemkomplexität deutlich zu. Mit KI-Methoden sollen funktional sichere Elektroniksysteme schneller, zuverlässiger und kostengünstiger entwickelt werden.

02Ansatz

Im Projekt wurde eine modular aufgebaute KI-Plattform entwickelt, die über sichere, verschlüsselte Konnektoren flexibel mit einzelnen, verteilten KI-Modulen arbeitet. Vortrainierte KI-Module sollen zum Beispiel die Aufwände für Reviews von Schaltplänen und Layoutdaten deutlich verringern.

03Partner

Das Konsortium deckte die gesamte Wertschöpfungskette für den Entwurf elektronischer Systeme ab, darunter Infineon Technologies, Zuken, Microchip Technology Germany, CELUS, Luminovo, Fraunhofer-Einrichtungen sowie die TU Dortmund, die TU Berlin und die HSU Hamburg.

Förderkennzeichen 19A21006A-R

Elektro-optische Flex-Baugruppe mit gedruckten Lichtwellenleitern aus dem Projekt OptiK-Net

Foto: ITA – Leibniz Universität Hannover

Abgeschlossenes Verbundprojekt

OptiK-Net – optische Netzwerke direkt auf der Leiterplatte

Direktdruck und Integration optischer Kurzstrecken-Netzwerke: elektromagnetisch verträgliche Hochraten-Datenübertragung für kurze Strecken.

01Hintergrund

Digitalisierung und Elektromobilität führen zu einem steigenden Bedarf an elektromagnetisch verträglicher Datenübertragung mit hohen Raten. In der Batterie- und Ladetechnik werden auf den Leiterplatten von Umrichtersystemen Spannungen von mehreren Hundert Volt geschaltet. Eine optische Datenübertragung ist dort weniger störanfällig. Auch für das autonome Fahren müssen Sensordaten, etwa hochauflösende Kamerabilder, mit hoher Bandbreite übertragen werden.

02Gedruckte Lichtwellenleiter

Erstmals sollten durchsatzstarke Druckverfahren befähigt werden, hochfunktionale Lichtwellenleiter auf Polymerbasis direkt und im industriellen Maßstab zu drucken. Untersucht wurden dafür Sieb-, Flexo- und Tiefdruck.

03Integration in die Leiterplatte

Die gedruckten Lichtwellenleiter-Strukturen sollten in elektrische Leiterplatten integriert werden, um einen elektro-optischen Starr-Flex-Verbund zu realisieren. Er verbindet die hohe Integrationsdichte von Starr-Flex-Leiterplatten mit den Vorteilen optischer Kommunikation: elektromagnetische Verträglichkeit, hohe Bandbreite und galvanische Trennung.

Sie planen ein Forschungs- oder Entwicklungsprojekt?

Sprechen Sie uns an, wir bringen gern unsere Erfahrung in der Leiterplattenfertigung ein.